InterRisk informiert über schwere technische Störung – Hintergründe noch unklar.
Wiesbaden, – Die InterRisk Versicherungen haben heute ihre Vertriebspartner über eine umfangreiche technische Störung informiert, die mehrere zentrale Systeme des Versicherers betrifft. In der Mitteilung, die am Morgen verschickt wurde, spricht das Unternehmen von „hartnäckigen technischen Herausforderungen“, die derzeit zu erheblichen Einschränkungen im digitalen Betrieb führen.
Diese Systeme sind betroffen
Laut InterRisk stehen aktuell insbesondere folgende Bereiche nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung:
- BiPro-Schnittstelle – derzeit vollständig inaktiv
- Extranet – Zugang und Funktionen stark beeinträchtigt
- Dokumentenbearbeitung – weiterhin technisch eingeschränkt
Für Makler, Vertriebe und Pools bedeutet dies spürbare Auswirkungen auf die tägliche Arbeit. Schadenbearbeitungen, Vertragsänderungen und Antragsprozesse können derzeit nicht wie gewohnt durchgeführt werden. InterRisk entschuldigt sich in der Nachricht ausdrücklich für die dadurch entstehenden Verzögerungen.
IT arbeitet an nachhaltiger Lösung
Das Unternehmen betont, dass ein spezialisiertes IT-Team mit „höchster Priorität“ an der Wiederherstellung der Systeme arbeitet. Man wolle die Probleme nicht nur kurzfristig beheben, sondern auch sicherstellen, dass ähnliche Ausfälle zukünftig verhindert werden. In der aktuellen Phase bittet InterRisk darum, von Nachfragen zu einzelnen Vorgängen abzusehen, um die Ressourcen auf die technische Fehlerbehebung zu konzentrieren. Über Fortschritte möchte der Versicherer proaktiv informieren.
Hintergründe: Noch keine Details bekannt
Zur genauen Ursache der Ausfälle machte InterRisk in der Mitteilung bislang keine Angaben. Auf Anfrage von Sachthemen.blog wurde lediglich mitgeteilt, dass es sich nicht um einen Cyberangriff handele und man mit Hochdruck an der Fehlerbeseitigung arbeite. Man gehe davon aus, dass alle Systeme voraussichtlich in den nächsten Tagen wiederhergestellt sein werden.
Foto: InterRisk Bürogebäude in Wiesbaden. Quelle: InterRisk


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