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Banania Versicherung startet Brancheninitiative: „Vermittler ans Netz“

Während andere noch über Solar, Wind oder Atomkraft diskutieren, präsentiert die Banania Versicherung eine Innovation, die ihresgleichen sucht: Strom aus erhitzten Gemütern. Denn gerade im Jahreswechselgeschäft kochen die Köpfe in der Branche zuverlässig über. Tausende Versicherungsvermittler regen sich über unbearbeitete Vorgänge, verschleppte Schadensbearbeitung und den unvermeidlichen Ärger wegen Beitragserhöhungen auf. Dazu kommen wechselwütige Kunden, Kfz-Rabattjäger und massenhafte Kündigungen. Als wäre das nicht genug, steigert der Gedanke an Weihnachten den Produktionsdruck ins Unermessliche. Kurz gesagt: Viele Vermittler laufen derzeit auf 100.000 Volt – bei glühenden Köpfen und erhöhter Körpertemperatur. In den heutigen Zeiten können wir es uns kaum leisten, diese Ressourcen ungenutzt zu lassen.

Ab dem 10.10. um 10:10 Uhr startet daher die bundesweite Aktion „Vermittler ans Netz“. Erste Schätzungen ergaben, dass der Anschluss der bundesweit rund 180.000 Versicherungsvermittler an das Stromnetz mühelos mehrere Städte in der Größenordnung von Hamburg mit Strom versorgen kann. Das genaue Verfahren bleibt vorerst noch geheim – bis alle menschenrechtlichen Bedenken vollständig ausgeräumt sind oder, falls dies nicht gelingt, schlicht ignoriert werden können. Einen groben Einblick können wir jedoch bereits gewähren!

„Wir arbeiten mit dem sogenannten Kopf-Dampfturbinenverfahren“, erklärt Professor Dr. Rüpelknecht, Leiter des Instituts für angewandte Empörungsphysik. „Die angestaute Hitze im Stirnbereich wird über Schweißdrüsenkondensatoren in nutzbaren Schwitzstrom umgewandelt. Ein einzelner Vermittler in der heißen Phase des Jahres liefert damit mehr Energie als ein Windrad bei Windstärke 6“. Besonders effizient seien Vermittler, die in einer Hotline-Warteschleife hängen, während ihnen der Kunde wartend gegenübersitzt, der eigentlich nur mal eben eine Frage zur KFZ-Beitragsrechnung hatte.  Hier steige die Spannung nachweislich exponentiell.

Auch aus der Politik gibt es bereits Rückenwind. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nannte das Projekt „die perfekte Brückentechnologie zwischen Kohleausstieg und Wasserstoffzukunft“. Man müsse nur die anfängliche Skepsis überwinden, so die Ministerin weiter, „denn natürlich gibt es Vorbehalte – aber die gab es bei der Zeitenwende mit Doppelwums auch.“

Doch nicht alle Vermittler eignen sich gleich gut. Was machen wir mit Burnout-Fällen? Wer völlig ausgebrannt ist, liefert logischerweise keinen Strom. Auch die Entsorgungsfrage ist noch nicht abschließend geklärt. Wenn die Köpfe dauerhaft glühen, brauchen wir eventuell sichere Endlager.

Banania-Vorstand Andreas Ommsen zeigt sich von derartig engstirnigen Bedenken unbeeindruckt und setzt auf eine groß angelegte PR-Offensive. Er verspricht eine neue Ära nachhaltiger Energiegewinnung und ein feierliches Einspeisefest zum Start der Aktion. In Hamburg sollen die ersten 500 Vermittler in Reih und Glied an Kabelstränge angeschlossen werden, während ein Kinderchor eine neue Version von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ singt. Hier heißt es dann im Liedtext: „Mein Vermittler speist mit seinem Frust nun Strom ein.“

Obwohl noch viele Fragen offen sind, steht für die Banania Versicherung fest: Die Zukunft der Energieversorgung liegt nicht in der Sonne, nicht im Wind, sondern in den überhitzten Köpfen der Vermittlerschaft.



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