R+V Versicherung: Nils Reich übernimmt Komposit-Ressort im Vorstand
Wiesbaden, 11. Juni 2025 (ots) –
Der Aufsichtsrat der R+V Versicherung AG hat Dr. Nils Reich zum neuen Vorstand für das Kompositgeschäft ernannt. Der 44-jährige promovierte Mathematiker wird seine neue Aufgabe zum 15. September 2025 übernehmen. Aktuell ist Reich noch als CEO Health bei der französischen AXA tätig und verantwortet dort das weltweite Krankenversicherungsgeschäft.
Reich tritt die Nachfolge von Klaus Endres (49) an, der im April das neu geschaffene Ressort für Operations und IT bei der R+V übernommen hat. Bis zum Amtsantritt von Reich führt Endres das Komposit-Ressort – also das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft – weiterhin kommissarisch.
„Mit Nils Reich gewinnen wir einen anerkannten Experten im Kompositbereich, der die erfolgreiche Arbeit von Klaus Endres fortsetzen wird“, erklärt Cornelius Riese, Vorsitzender des Aufsichtsrats. Auch Vorstandsvorsitzender Norbert Rollinger begrüßt die Entscheidung: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Nils Reich, dessen internationale Erfahrung uns im Vorstand bereichern wird.“
In seiner neuen Funktion wird Reich künftig ein Beitragsvolumen von rund 8 Milliarden Euro verantworten – das entspricht fast der Hälfte des Erstversicherungsgeschäfts der R+V in Deutschland. Ab dem Jahr 2026 wird auch der Vertriebsweg über Makler im Bereich Komposit in seinen Zuständigkeitsbereich integriert.
Reich verfügt über langjährige Erfahrung im Schaden-/Unfallbereich. Zwischen 2018 und 2023 leitete er über fünf Jahre das Kompositgeschäft der AXA Konzern AG in Köln. Zuvor war er als Global Head of P&C Retail bei der französischen AXA für das weltweite Privatkundengeschäft im Kompositbereich verantwortlich. Seine berufliche Laufbahn begann er 2008 bei der Boston Consulting Group und wechselte 2015 zur AXA, wo er zunächst die Bereiche Strategie, Organisation und Smart Data leitete.
Klaus Endres, der bereits in mehreren Versicherungsunternehmen als COO tätig war, hinterlässt ein stark aufgestelltes Komposit-Ressort. Seit seinem Amtsantritt im Januar 2022 konnte das Geschäft profitabel von 6,5 Milliarden auf voraussichtlich knapp 8 Milliarden Euro im Jahr 2025 ausgebaut werden. Darüber hinaus wurden zahlreiche Prozesse optimiert, was sich insbesondere im Schadenfall direkt positiv für die Kunden auswirkt.


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